Vor der Schaffung des neuen, größeren Deutschland und dem Erwachen in Sozialabbau, Krieg und Krisen war die Bundesrepublik in einen langen Schlaf mit schweren Träumen gefallen. Man nannte diese Phase die „Ära Kohl“. Georg Seeßlen im “Freitag” mit einer brillianten Analyse des Phänomens Helmut Kohl, wie er unsere Gesellschaft geprägt hat, und der bangen Frage, [...]
Mit ‘Freitag’ getaggte Artikel
Lesetipp: Das Leben in den Zeiten der Kohl-Ära
Posted: 14. Juli 2011 in Lesetipp, PolitikSchlagworte: Freitag, Georg Seeßlen
Eine körperlose Bräsigkeit eignet dem Deutschen, wenn er sich singend zusammenrottet; eine Vorliebe für die einfachen Freuden der Funktionsharmonik, ein nicht zu hohes Tempo. Diedrich Diederichsen in einem “Freitag”-Artikel über deutsche Arbeiterlieder.
Lesetipp: Ein Abgesang auf die Frankfurter Rundschau
Posted: 15. April 2011 in Lesetipp, PrintSchlagworte: Frankfurter Rundschau, Freitag
“Überhaupt, das Rauchen und Trinken! Der ältere Kollege, nachdem er den ganzen Tag leidenschaftlich telefoniert (und geraucht) hatte oder mit der Schreibmaschine Briefe zusammengehackt, öffnete abends seinen Schrank, wo eine Selektion von Rotweinflaschen mehr über seine Einstellung zum Leben und Arbeiten aussagte, als es die heutigen aseptischen, mit Energiesparlicht abgetöteten Arbeitsplätze im Großraumbüro vermögen.” Der [...]
“Ich glaube, dass Muttersein keine Intelligenz voraussetzt, sondern hauptsächlich Entkleidung.” Horst Eckert alias Janosch in einem auch ansonsten sehr launischen Interview mit dem “Freitag”.
KT zu Guttenberg: Berlusconismus light
Posted: 3. März 2011 in Lesetipp, PolitikSchlagworte: Freitag, Guttenberg
“Immer muss man ihn zugleich bewundern und in Schutz nehmen; alles, was an ihm kritisiert werden kann, ist eine Gemeinheit seiner linken, intellektuellen Kritiker, die die Einzigartigkeit unseres Stars nicht ertragen. Der Politiker dieses Typs wird zu einer Popcorn-Variante des faschistischen „Führers“.Er erhält seine Zustimmung, wie medial diese auch immer manipuliert sein mag, nicht trotz, [...]
Wieder mal ein “Freitag”-Artikel über eine Tatsache, die überall anders unter den Tisch gekehrt wird.
Noch ein “Freitag”-Lesetipp: Wie finanziert sich ein(e) freie(r) KünstlerIn?
Posted: 27. Mai 2010 in Lesetipp, UncategorizedSchlagworte: Freitag, Lisa Jugert
“Der ganze Kunstbetrieb ist so. Dass man nicht über Geld spricht? Man spricht nicht darüber, wieviel man verdient. Man spricht auch nicht darüber, wenn man kein Geld hat. Es ist immer alles okay.” Die Künstlerin Lisa Jugert, die sich ihren Lebensunterhalt teilweise als Assistentin berühmterer Künstler finanziert, in einem Interview zur Selbst- und Fremdausbeutung, ohne [...]
Lesetipp: Kritik des Pop im kapitalistischen System
Posted: 27. Mai 2010 in Lesetipp, Musik, Politik, UncategorizedSchlagworte: Freitag, Jonas Überohr, Kritik, Sounds
“Der Freitag” bringt heute zwei sehr lesenswerte Auszüge aus einem Sammelband mit Texten des 1993 gestorbenen Musikkritikers Jonas Überohr, der in den 70ern u.a. für die “Sounds” geschrieben hat. In einem geht es um die Rolle des Kritikers im kapitalistischen System: “Die Firmen, in Form ihrer bezahlten Beauftragten, scheinen sich einzubilden, Kritiker hätten die Funktion, [...]
Quo Vadis, “Freitag”?
Posted: 24. Februar 2010 in Online, PrintSchlagworte: Freitag, Ingo Arend, Jakob Augstein
Heute stolperte ich im Internet zufällig über zwei Artikel zum Thema “Freitag”, die die Situation der Wochenzeitung sehr unterschiedlich erscheinen lassen: In einem schon etwas älteren Interview mit DWDL sprach Verleger Jakob Augstein über die Möglichkeiten, in Zukunft (u.a. im Internet) Einnahmen zu erzielen. Das klingt alles sehr vernünftig, zumal Augstein von seinen Paid Content-Plänen, [...]
Ist amerikanisches Fensehen einfach zu gut für deutsche Zuschauer?
Posted: 20. Februar 2010 in TVSchlagworte: 3sat, Freitag, HBO, In Treatment, Serien, Sky, WDR5
Den Eindruck könnte man zumindest gewinnen, wenn man liest, dass die letzten Montag bei 3sat gestartete HBO-Serie “In Treatment” nur den halben Marktanteil hatte, den 3sat sonst so durchschnittlich hat, nämlich nur 0,5 Prozent. In absoluten Zahlen machte das bei der ersten Folge 160.000 Zuschauer. Also eine vernichtend schlechte Quote. Jetzt kann man von der [...]