Das ist ein Scherz, oder? Könnte ja noch verstehen, wenn Maxim Billers “Esra” zu solchen Preisen angeboten würde, denn das wurde ja gerichtlich verboten, bevor es überhaupt erschien. Aber dieser (Fake-)Interviewband war doch regulär im Handel. Da müssten doch noch einige Tausend Exemplare von rumschwirren.
Mit ‘Maxim Biller’ getaggte Artikel
Tom Kummer als Wertanlage
Posted: 3. Dezember 2011 in Bücher, JournalismusSchlagworte: Maxim Biller, Tom Kummer
Schonungsloses Selbstporträt: Maxim Billers “Der gebrauchte Jude”
Posted: 22. März 2011 in Bücher, JournalismusSchlagworte: Maxim Biller
Nach mehreren Erzählbänden und zwei Romanen, von denen einer wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts verboten wurde, legte Maxim Biller zuletzt eine Art Autobiografie vor, auch wenn sein Buch den Untertitel “Selbstporträt” trägt. Ohne erkennbare Chronologie erzählt Biller aus verschiedenen Phasen seines bis dahin knapp 50-jährigen Lebens: von den Anstrengugen, ein Schriftsteller zu werden, von seiner Zeit [...]
Ein gewaltiger Debütroman: Maxim Billers “Die Tochter”
Posted: 16. Januar 2010 in Bücher, UncategorizedSchlagworte: Literatur, Maxim Biller
“Als Motti Wind nach zehn langen, bedrückenden Jahren seine Tochter Nurit wiedersah, hatte sie fast gar nichts an.” Maxim Biller gebührt für seinen Debütroman “Die Tochter” von 2000 nicht nur die Anerkennung für den besten ersten Satz, den ich seit langem gelesen habe, sondern auch für den besten Romaneinstieg. Was für ein erstes Kapitel: Billers [...]
Ein Déjà Vu am Zeitschriftenregal: FACES vereinigt Ex-TEMPO-Autoren
Posted: 22. Dezember 2009 in Online, PrintSchlagworte: BUNTE, FACES, Helge Timmerberg, Lifestyle-Magazine, Maxim Biller, Peter Glaser, TEMPO, Tom Kummer, Vanity Fair, Zeitschrift
Es gibt mal wieder ein neues Lifestyle-Magazin in Deutschland: FACES. So neu ist es allerdings gar nicht, denn es ist die deutsche Ausgabe einer Schweizer Zeitschrift, die dort schon länger erscheint. Als ich gestern im Buchladen durch das Heft blätterte, hatte ich beim Betrachten des Inhaltsverzeichnisses ein ziemliches Déjà Vu: Nicht nur, dass es eine [...]
Bieten nur tote Bäume ein majestätisches Gefühl?
Posted: 8. Mai 2009 in Online, PrintSchlagworte: Else Buschheuer, Maxim Biller, Medienkrise, Medienwandel, Peter Glaser, Peter Praschl, SZ-Magazin, Willi Winkler
Die SZ widmet heute ein ganzes Magazin nur der Frage “Wozu Zeitung?”. Eine Reihe teils illustrer Autoren widmet sich von A bis Z Themen wie Blogs, Google, Online-Journalismus und anderen Aspekten der Zukunft des Journalismus. Dabei kommen auch einige meiner Lieblingsautoren zu Wort: Maxim Biller darf mal wieder hemmungslos (über Meinungsmainstream und schweigende ethnische Minderheiten) [...]
Wie die DDR die BRD kolonisiert hat
Posted: 24. März 2009 in LesetippSchlagworte: FAZ, Maxim Biller, TEMPO
“Gut gehen soll es nur noch der Gemeinschaft, die in der DDR Kollektiv hieß, diesem grauen, amorphen Konstrukt, das von der Obrigkeit besonders einfach gesteuert werden kann. Wer er selbst ist und bleiben will, wer in einer Partei, einem Verlag, einer Bank eine eigene Idee entwickeln und verfolgen will, wer nicht jeden Tag mit den [...]
Meister der Short Story: Maxim Biller mit “Liebe heute”
Posted: 24. Februar 2009 in BücherSchlagworte: Literatur, Maxim Biller, Short story
Der Titel klingt wie ein Thesenpapier oder wie ein Nouvelle Vague-Film der 60er Jahre (“Liebe mit zwanzig” heißt bspw. der Episodenfilm von 1962, zu dem Francois Truffaut die Antoine Doinel-Geschichte “Antoine et Colette” beigetragen hat): “Liebe heute”, Untertitel “Short stories”. Keine Kurzgeschichten sind es also, die Maxim Biller hier schreiben wollte, sondern Erzählungen ganz im [...]
Journalistische Idole (I): Helge Timmerberg
Posted: 14. Februar 2009 in Bücher, Journalismus, PrintSchlagworte: BUNTE, Gonzo-Journalismus, Helge Timmerberg, Hunter S. Thompson, Maxim Biller, New Journalism, Peter Glaser, Reportage, Sibylle Berg, TEMPO, Tom Kummer, Viagra
Menschen, die schon mein altes Blog kennen, wissen wahrscheinlich, dass ich ein Anhänger des New Journalism bin. Allerdings eher in seiner deutschsprachigen Ausprägung, denn von den amerikanischen Autoren kenne ich zu wenig, um das wirklich beurteilen zu können. In Deutschland war es vor allem die leider schon lange verblichene Zeitschrift TEMPO, die diesen Schreibstil adaptierte. [...]