Mit ‘Medienkrise’ getaggte Artikel

Im Lokalen sind wir aber inhaltlich schon fast gleichwertig im Umfang und häufig investigativer, aktueller und exklusiver – wir verzichten auf viele Gefälligkeitsnachrichten, die eine Zeitung aus lauter Verzweiflung veröffentlicht, um die Seiten zu füllen. Das hat mit Journalismus schon lange nichts mehr zu tun. Unsere Geschichten sind dann fertig, wenn sie fertig sind und [...]

“Vier Redakteure produzieren hier in Anklam vier Lokalausgaben und sind manchmal 100 Kilometer für einen Termin unterwegs: von Anklam bis Usedom, von Pasewalk bis Ueckermünde. Wenn mal einer krank wird, wissen sie nicht, wie sie die Seiten füllen sollen. Eine Wirtschaftsseite haben sie schon lange nicht mehr – zu aufwendig zu recherchieren, sagt Zarnekow, zu [...]

Lesetipp des Tages

Posted: 5. Dezember 2009 in Lesetipp, Online, Print
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Ein schönes Beispiel, wie Lokalzeitungen den Medienwandel verschlafen: “Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert” von Christian Jakubetz.

“Vor zwanzig Jahren gab es in Deutschland dreißig Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs. Inzwischen sind es drei Millionen weniger. Und wer heute als Journalist arbeitet, bekommt leicht den Eindruck, dass allein zwei Millionen davon in der Medienbranche weggefallen sind.” Meike Winnemuth gehört (wenn das nicht gefaket ist) zu den Journalistinnen, die von der Medienkrise betroffen sind – [...]

Die Bigotterie des Hubert Burda

Posted: 16. August 2009 in Online, Print
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Der Vorsitzende des Zeitschriftenverleger-Verbandes fordert Geld von Google, wenn es auf journalistische Angebote verlinkt, während die Verleger selbst ihre freien Mitarbeiter mit Knebelverträgen ausbeuten. Die Folgen schildert Kai Schächtele in der taz: “Dem freien Journalisten bleiben deshalb nur zwei Auswege, wenn er genauso unternehmerisch agieren will wie die Verlage: Entweder passt er seinen Arbeitsaufwand dem [...]

Vor Kurzem hab ich noch darüber gemutmaßt, wie lange die “Galore”-Macher noch durchhalten, heute meldet die taz, dass Mitte Juni die letzte gedruckte Ausgabe erscheinen soll. Das ehemalige Interviewmagazin hat seit 2008 mehrmals das Konzept geändert, ging zunächst weg vom reinen Interview- zum Kultur- und Lifestylemagazin, verringerte dann seine Erscheinungsweise von monatlich auf zweimonatlich, um [...]

Die SZ widmet heute ein ganzes Magazin nur der Frage “Wozu Zeitung?”. Eine Reihe teils illustrer Autoren widmet sich von A bis Z Themen wie Blogs, Google, Online-Journalismus und anderen Aspekten der Zukunft des Journalismus. Dabei kommen auch einige meiner Lieblingsautoren zu Wort: Maxim Biller darf mal wieder hemmungslos (über Meinungsmainstream und schweigende ethnische Minderheiten) [...]

“weil die Leute das bisschen, was sie lesen, sich auch selber schreiben können” Peter Praschl nennt noch einige Dutzend anderer Gründe.

“Question is: Do we need a DAILY newspaper? It seems certain that we don’t need it, if it looks like the ones we have today.” Thomas Knüwer will mit englischsprachigen Autoren ins Gespräch kommen, und schrieb deshalb einen englischen Text über seine Ansichten über die Zukunft der Zeitung. Zumindest, was die redaktionelle Seite angeht (das [...]

Medienkrise in den USA

Posted: 19. März 2009 in Journalismus, Online, Print
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Die taz mit einem Artikel über das ganze Ausmaß der Zeitungs- und Medienkrise in den USA. Von 2001 bis 2009 ist ein Viertel aller journalistischen Arbeitskräfte verloren gegangen. In Deutschland dürfte es nicht viel besser aussehen. Und die Verleger heben immer noch kein Geschäftsmodell, wie man den Niedergang der Zeitungen aufhalten oder dem im Internet [...]