Mit ‘Medienwandel’ getaggte Artikel

Im Lokalen sind wir aber inhaltlich schon fast gleichwertig im Umfang und häufig investigativer, aktueller und exklusiver – wir verzichten auf viele Gefälligkeitsnachrichten, die eine Zeitung aus lauter Verzweiflung veröffentlicht, um die Seiten zu füllen. Das hat mit Journalismus schon lange nichts mehr zu tun. Unsere Geschichten sind dann fertig, wenn sie fertig sind und [...]

Lesetipp des Tages

Posted: 5. Dezember 2009 in Lesetipp, Online, Print
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Ein schönes Beispiel, wie Lokalzeitungen den Medienwandel verschlafen: “Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert” von Christian Jakubetz.

Zumindest zu meiner eigenen Suchmaschinenoptimierung hat mein Artikel über die famosen Honorare im Bereich SEO-Texten beigetragen. Dank eines Links im Bildblog stiegen die Zugriffszahlen dieses Blogs am Montag auf mehr als 2000 Besucher. Was ich mich bei dem Thema Texten für Suchmaschinen auch schon gefragt hatte, war, ob es nicht schon Programme gibt, die solche [...]

Anfang des Jahres schrieb ich schon mal etwas über ein Pilotprojekt der Schweizer Post, eine individualisierte Wunschzeitung auf den Frühstückstisch zu bringen. Konnten damals nur 100 Testkunden an dem Projekt teilnehmen, könnte der Traum einer Tageszeitung, die man sich selbst zusammen stellen kann, nächsten Monat immerhin schon für 3,5 Millionen Menschen wahr werden. In Berlin [...]

“Vor zwanzig Jahren gab es in Deutschland dreißig Millionen sozialversicherungspflichtige Jobs. Inzwischen sind es drei Millionen weniger. Und wer heute als Journalist arbeitet, bekommt leicht den Eindruck, dass allein zwei Millionen davon in der Medienbranche weggefallen sind.” Meike Winnemuth gehört (wenn das nicht gefaket ist) zu den Journalistinnen, die von der Medienkrise betroffen sind – [...]

Dass BILD-Chefredakteur Kai Diekmann vor kurzem in die taz-Genossenschaft eingetreten ist, halte ich eher für eine clevere PR-Maßnahme in eigener Sache bzw. für die BILD. Dass er dann im roten Pulli mit verfremdetem Che Guevara-Motiv auf der Genossenschaftsversammlung auftauchte, ist vielleicht ein Zeichen dafür, dass der Mann Humor hat, im Großen und Ganzen aber doch [...]

“Man wird nie vermeiden können, dass Menschen, die viel Zeit, aber wenig Geld haben, sich Sachen umsonst besorgen. Aber Du wirst die Menschen, die wenig Zeit, aber Geld haben, als Kunden gewinnen, wenn Du Zuverlässigkeit und Service bieten kannst.” Tim Renner, einer der wenigen Plattenlabel-Bosse, der den Wandel verstanden hat, sagt noch andere kluge Dinge [...]

Die SZ widmet heute ein ganzes Magazin nur der Frage “Wozu Zeitung?”. Eine Reihe teils illustrer Autoren widmet sich von A bis Z Themen wie Blogs, Google, Online-Journalismus und anderen Aspekten der Zukunft des Journalismus. Dabei kommen auch einige meiner Lieblingsautoren zu Wort: Maxim Biller darf mal wieder hemmungslos (über Meinungsmainstream und schweigende ethnische Minderheiten) [...]

“weil die Leute das bisschen, was sie lesen, sich auch selber schreiben können” Peter Praschl nennt noch einige Dutzend anderer Gründe.

“Question is: Do we need a DAILY newspaper? It seems certain that we don’t need it, if it looks like the ones we have today.” Thomas Knüwer will mit englischsprachigen Autoren ins Gespräch kommen, und schrieb deshalb einen englischen Text über seine Ansichten über die Zukunft der Zeitung. Zumindest, was die redaktionelle Seite angeht (das [...]