Was wäre die Süddeutsche ohne ihre “Internet = Untergang des Abendlandes”-Autoren? Diesen Samstag durfte ausnahmsweise mal nicht Bernd Graff selbigen herbei reden, sondern sein Kollege Hilmar Klute. Seltsamerweise ist sein ganzseitiger Artikel über die Laienrezensionskultur bei Amazon & Co. mal wieder nicht im Online-Portal der SZ zu finden, wahrscheinlich weil der Redaktion selbst bewusst ist, [...]
Mit ‘SZ’ getaggte Artikel
Die Besitzstandswahrer von der Süddeutschen
Posted: 16. Mai 2010 in Online, Print, UncategorizedSchlagworte: Amazon, Christine Westermann, Elke Heidenreich, Filmkritik, Hans C. Blumenberg, Hilmar Klute, Süddeutsche, SZ
Musikindustrie: Die Titanic sinkt, den Passagieren geht’s prächtig
Posted: 14. April 2009 in Allgemeines, LesetippSchlagworte: Musikindustrie, Süddeutsche, SZ
“Es ist eine bittere Pille. Doch der einzige Weg, Umsonst-Angebote zu bekämpfen, ist eine Umsonst-Strategie”, erklärt Mark Mulligan von der britischen Marktforschungsgesellschaft Jupiter Research. Während Plattenmultis wie die EMI ums Überleben kämpfen, konnte die britische Verwertungsgesellschaft (entsprechend der deutschen GEMA) ihre Lizenzeinnahmen 2008 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern – und auch Bands wie [...]
Viel Wirbel um “Southland”
Posted: 14. April 2009 in Print, TVSchlagworte: Süddeutsche, SZ, Werbung
Das Ende des unabhängigen Journalismus oder eine gelungene PR-Aktion? Die L.A. Times druckte zum Start der neuen Serie von “ER”-Producer John Wells, “Southland”, auf ihrer Titelseite eine Anzeige, die wie ein redaktioneller Artikel gestaltet war. Willi Winkler sieht darin in der SZ so etwas wie den Verkauf der journalistischen Seele an den Teufel. Völlig übertrieben, [...]
Die Zeitung als Magazin
Posted: 20. März 2009 in Online, PrintSchlagworte: FAS, FAZ, FR, Medienkrise, Medienwandel, SZ, Tageszeitung, Thomas Knüwer, Wochenpost, Wochenzeitung, Zeit, Zeitung
“Question is: Do we need a DAILY newspaper? It seems certain that we don’t need it, if it looks like the ones we have today.” Thomas Knüwer will mit englischsprachigen Autoren ins Gespräch kommen, und schrieb deshalb einen englischen Text über seine Ansichten über die Zukunft der Zeitung. Zumindest, was die redaktionelle Seite angeht (das [...]
Ein Schreiben in einen Chat stellen und bloß nicht “ich” sagen: Wie etablierte Journalisten sich das Web 2.0 vorstellen
Posted: 13. März 2009 in Journalismus, Online, PrintSchlagworte: dpa, Focus Online, Internet, medienlese.com, New Journalism, SZ, Twitter, Web 2.0
Eigentlich wollte ich nichts über den Amoklauf von Winnenden schreiben, weil ich dachte, es reicht ja, wenn alle darüber schreiben. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang aber, wie wenig Ahnung vom Internet doch viele Journalisten haben, die meinen, jetzt etwas über die vermeintliche Ankündigung des Täters im Internet schreiben zu müssen oder über die Nutzung von [...]
Das Monster in Hollywoods Mitte
Posted: 22. Februar 2009 in LesetippSchlagworte: Porträt, Süddeutsche, SZ
“Das Traurige bei Mickey Rourke ist: Es ist nicht so ein Comeback. Es ist keine Phönix-aus-der-Asche-Geschichte, in der der Held neu erstarkt, mit ein paar Kratzern zwar, aber mit dem Strahlen der Erkenntnis wieder auftaucht. Rourke steht nicht für Katharsis, für Aufbruch oder für das Obama-Amerika, er kann auch gar nicht geläutert werden – denn [...]
Der Niedergang der Stadtmagazine – Keine Alternative nirgends
Posted: 16. Februar 2009 in PrintSchlagworte: Überblick, Biograph, Choices, Coolibri, engels, Hubert Winkels, Journal Frankfurt, Prinz, Stadt-Revue, Stadtillustrierte, Stadtmagazine, SZ, taz, Zeitschrift, Zitty
Eines meiner Lieblingsthemen,was Zeitschriften betrifft: Warum gibt es fast keine gut gemachten Stadtmagazine mehr, die eine fundierte politische und kulturelle Berichtertattung bieten, und somit eine echte Alternative zur langweiligen Lokalpresse sein könnten? Die späten 70er und frühen 80er waren die Blütezeit der Stadtillustrierten: In den meisten deutschen Großstädten gründeten sich ein oder mehrere solcher Titel, [...]
Gemein, aber gut
Posted: 8. Februar 2009 in Lesetipp, PrintSchlagworte: Popliteratur, Süddeutsche, SZ
Ich weiß nicht, ob Wolfgang Welt sich gefreut hat, als er gestern das große Porträt über sich in der Wochend-Beilage der SZ gelesen hat. Das ist nämlich sehr ehrlich ausgefallen. Welt war vor dreißig Jahren ein viel versprechender Popliterat. Nachdem seine Bücher alle floppten, nahm er eine Arbeit als Nachwächter an, die er noch heute [...]