Die Seele an den Teufel verkauft

Veröffentlicht: 4. Februar 2009 in Aus der Praxis, Journalismus
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Das Blut … äh, die Tinte unter dem Vertrag ist noch frisch. In Web 2.0-Kreisen gelten Verwertungsgesellschaften ja gemeinhin als evil. Okay, vor allem natürlich die GEMA; wie das bei der VG Wort aussieht, weiß ich nicht genau. Cool ist es hingegen, alles unter einer Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Habe mich heute doch mal dazu durchgerungen, mich bei der VG Wort anzumelden, obwohl ich da mit jährlichen Einnahmen nicht über zehn Euro rechne. Was da an Papierwust durchgelesen und unterschrieben sein will, dessen Inhalt wohl nur ein Jurist bis ins Detail verstehen kann, ist unfassbar. Wenn ich’s richtig verstanden habe, muss ich aber nicht bei denen um Erlaubnis fragen, wenn ich meine eigenen Texte jetzt noch lesen will.

Zumindest hat dieser altehrwürdige „Verein kraft Verleihung“ (???) das Internet bereits entdeckt. Richtig skurril finde ich hingegen, wenn man sich bei einem Online-Portal um eine Stelle als Online-Redakteur nur per Postweg bewerben kann. Willkommen im 20. Jahrhundert!

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