In Hagen sollen sie bald ihren Kopf an der Pforte abgeben

Veröffentlicht: 20. Februar 2009 in Journalismus, Print
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„Die Idee der WAZ-Strategen dabei lautet, dass diese streng konservative Berichterstattung nur ein wenig ‘gebrandet’ werden müsse – und schon ginge sie auch einem Traditions-Sozen runter wie dem Katholiken seine Oblate. Mit Verlaub – einen solchen Bullshit kann sich wirklich nur ein Marketing-Mensch ausgedacht haben, der noch nie selbst einen Artikel verfasst hat, der daher auch Meinungen für bloße Waren hält, die man beim Eintritt ins Büro beim Pförtner abgibt….Ein Redakteur, gerade weil auch er nur einen Kopf hat, der kann nicht morgens fürs Neue Deutschland schreiben und abends für den Bayern-Kurier. Oder aber ein solch täglich verlangter Persönlichkeitswechsel würde ihn auf direktem Weg in den Suff führen, in die Psychiatrie oder gar in die Public Relations …“

Klaus Jarchow über die Pläne der WAZ-Gruppe, die Lokalteile der bürgerlichen Westfalenpost und der SPD-nahen Westfälischen Rundschau in Zukunft von nur noch einer Redaktion schreiben zu lassen. Sieht seit Monaten so aus, als habe die WAZ es noch eiliger, sich ihr eigenes Grab zu schaufeln, als andere Regionalzeitungen.


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