Das Monster in Hollywoods Mitte

Veröffentlicht: 22. Februar 2009 in Lesetipp
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„Das Traurige bei Mickey Rourke ist: Es ist nicht so ein Comeback. Es ist keine Phönix-aus-der-Asche-Geschichte, in der der Held neu erstarkt, mit ein paar Kratzern zwar, aber mit dem Strahlen der Erkenntnis wieder auftaucht. Rourke steht nicht für Katharsis, für Aufbruch oder für das Obama-Amerika, er kann auch gar nicht geläutert werden – denn Rourke ist nicht mehr derselbe. Er steht für unwiederbringlich verlorene Vergangenheit. Für Leid. Und Pathos. Wen soll er im Übrigen künftig spielen? Gerissene Anwälte? Geniale Wissenschaftler? Weltraumhelden? Soll er sich durch sämtliche Talkshows charmieren? Das geht nicht. Rourke ist kaputt.“

An Mickey Rourke scheint diese Woche, in der er heißer Kandidat bei der Oscar-Verleihung ist und sein Film „The Wrestler“ in den deutschen Kinos anläuft, keine Zeitung oder Zeitschrift vorbei zu kommen. Beim Blick ins Zeitschriftenregal haben gefühlte 50 Prozent der Titel ein Porträt über oder ein Interview mit Rourke im Heft. Was man aus so einem Leben und so einem Treffen journalistisch machen kann, zeigt Rebecca Casati in einem bewegenden Porträt in der Wochenendbeilage der SZ.

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