Musikindustrie: Die Titanic sinkt, den Passagieren geht’s prächtig

Veröffentlicht: 14. April 2009 in Allgemeines, Lesetipp
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„Es ist eine bittere Pille. Doch der einzige Weg, Umsonst-Angebote zu bekämpfen, ist eine Umsonst-Strategie“, erklärt Mark Mulligan von der britischen Marktforschungsgesellschaft Jupiter Research.

Während Plattenmultis wie die EMI ums Überleben kämpfen, konnte die britische Verwertungsgesellschaft (entsprechend der deutschen GEMA) ihre Lizenzeinnahmen 2008 um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern – und auch Bands wie die Nine Inch Nails verdienen nach wie vor prächtig an ihrer Musik. Nur die Konzerne wollen nach wie vor ausschließlich kleine silberne Scheiben zu überteuerten Preisen ans Volk bringen, das sich schon lange lieber die neueste Musik aus dem Netz auf ihren iPod saugt. Die Musik- (und sonstige Medien-) industrie zeigt immer mehr erschreckende Ähnlichkeit mit der Katholischen Kirche. Wenn uns die Gläubigen weglaufen, denken wir nicht darüber nach, ob mit unserer Haltung vielleicht was nicht stimmen könnte, sondern beschweren uns über die Menschen, die immer öfter vom allein seligmachenden Glauben abfallen…

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