Der hat’s geschafft

Veröffentlicht: 30. Mai 2009 in Allgemeines, Journalismus

Gestern Nacht sah ich zufällig einen Mainzer Filmwissenschaftler bei arte, mit dem ich mal in einem Seminar gesessen habe. Der erzählte in „Kurzschluss“ über seinen ersten Kurzfilm, der dann anschließend gezeigt wurde. „Der hat’s echt geschafft“, dachte ich, „im Gegensatz zu mir.“ Aber wann hat man es eigentlich in kreativen Berufen geschafft? Wenn man das machen kann, was einem Spaß macht – in diesem Fall Filme drehen – oder erst, wenn man davon auch leben kann?

Und was wäre das Äquivalent zu einem Kurzfilm für einen (ehemaligen) Journalismusstudenten? Eine einzelne große Story reicht vermutlich nicht, obwohl ich echt Herzklopfen bekam, als ich eine Geschichte von mir auf drei Seiten einer Zeitschrift mit ziemlich hoher Auflage abgedruckt sah. Eine Titelstory? Ein Buch? Jörg Fauser beschreibt in seinem autobiographischen Roman „Rohstoff“, wie er die „Twen“-Ausgabe mit seiner Titelgeschichte am Kiosk sieht. Anschließend läuft er durch sämtliche Cafés und guckt, was die Leute da so lesen. Natürlich hat niemand die „Twen“ in der Hand, sondern alle den „Spiegel“ oder irgendein anderes Heft.

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