Antizyklisch, aufwändig, anspruchsvoll: Wie Print auch sein kann

Veröffentlicht: 26. November 2009 in Print
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"Du"-Cover mit Bruno Ganz Abb.: Du Kulturmedien AG

Die (noch wenige Tage) aktuelle Ausgabe der Schweizer Kulturzeitschrift „Du“ beschäftigt sich im Schwerpunkt mit dem Schauspieler Bruno Ganz. Weggefährten wie Wim Wenders und Otto Sander kommen zu Wort, Ganz selbst natürlich auch, und es gibt viele wunderschöne Fotos aus seinen Filmen, von Dreharbeiten und Theaterinszenierungen. „Du“ zeigt beim Durchblättern sehr beeindruckend, was eine gut gemachte Zeitschrift bieten kann: Überformat, gutes Papier, klares Layout, großformatige Fotos, die im Internet nie so wirken würden.

Nachteil des Ganzen: der Preis. „Du“ ist wirklich nur für Besserverdienende bezahlbar, die bereit sind, für eine angenehme Lektüre auch einen hohen Betrag zu bezahlen. 15 Euro kostet das Magazin in Deutschland. Damit übersteigt es meine preisliche Toleranzgrenze leider deutlich. Acht, neun Euro ist das Allerhöchste, was ich in Ausnahmefällen bereit bin, für eine Zeitschrift auszugeben. Trotzdem schön, dass es solche Prestige-Zeitschriften in den Zeiten des Print-Sterbens noch gibt.

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