Mamma, you had me, but I never had you

Veröffentlicht: 8. Dezember 2009 in Print
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DUMMY 25

Muttersöhnchen als Cover-Boy: DUMMY 25 Abb.: Enver Hadzijaj/DUMMY Verlag GmbH

Hab ich schon mal geschrieben, dass ich das Magazin DUMMY liebe? Ach, erst ein Dutzend Mal? Gestern erschien das neue Heft, das 25., und damit eine Jubiläumsausgabe. Thema diesmal: Mama. Und wie üblich haben die Macher dazu wieder eine Fülle ungewöhnlicher Geschichten aufgestöbert. Neben einigen skurrilen Erfahrungsberichten über einen verfressenen, unselbständigen mexikanischen Austauschschüler und einen ungewollten Orgasmus während des Stillens gibt es auch ein paar hintergründigere, längere Stücke. Mein Highlight: eine hoch interessante Geschichte über die Mutter eines wegen Mordes verurteilten Jugendlichen in den USA, die sich inkognito an einen der Geschworenen ranmacht, um eine Revisison des Urteils zu erreichen.

Anlässlich des Jubiläums gibt es dann noch einige zusätzliche Seiten mit einem Rückblick auf die letzten 24 Ausgaben. Wie die Herausgeber auch schreiben, ist DUMMY ein ideales Beispiel dafür, wie man auch ohne Marktforschung und ohne finanzstarken Verlag im Rücken ein Print-Magazin etablieren kann, das nicht auf irgendwelche vorgeblich existierenden Zielgruppen zugeschnitten ist, sondern einfach dem Wunsch der Macher entsprungen ist, eine Zeitschrift zu machen, die sie selber gerne lesen würden – in der Hoffnung, dass es genügend andere Menschen gibt, die auf so eine Zeitschrift gewartet haben.

Überschrift: John Lennon, „Mother“ (leicht abgewandelt)

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