Die Duisburger ARGE und ihr ehemaliger Ombudsmann

Veröffentlicht: 18. Dezember 2009 in Lesetipp, Politik
Schlagwörter:, , ,

Für seine Kritik am System interessierte sich vor allem die Presse. Sämtliche Wohlfahrtsverbände gaben ihm Recht, aber Arge und Oberbürgermeister sahen nur „Einzelfehler“. Sie nahmen Schoch übel, dass er an die Öffentlichkeit ging, und stellten ihm Anfang des Jahres zwei ehemalige Arge-Mitarbeiter als Ombudsleute zur Seite. Schoch kündigte, weil er keine Möglichkeit mehr sah, das Amt so auszuüben, wie er es versteht: Ein Ombudsmann sei keine Sprechstundenhilfe. „Er ist weisungsunabhängig und der Politik verantwortlich, nicht der Behörde.“

„verdi Publik“ porträtiert in der aktuellen Ausgabe den bisher einzigen Ombudsmann einer ARGE, den Duisburger Dietrich Schoch, der den ehrenamtlichen Job inzwischen wieder geschmissen hat – weil sich die Verantwortlichen nicht für seine Kritik interessierten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s