Die Macchiato-Mütter vom Prenzelberg (II)

Veröffentlicht: 29. August 2010 in Lesetipp
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Seit der Wende sind achtzig Prozent der ursprünglichen Bewohner aus dem Prenzlauer Berg weggezogen. Statt ihrer sind vor allem jene gekommen, die der kleinstädtischen Enge ihrer Eltern entfliehen wollten. Sie haben in den Neunzigern noch ein bisschen Party gemacht und was mit Medien. Unterwegs ist ihnen, und zwar meist den Frauen, irgendwie der Studienabschluss aus dem Blick geraten, erst recht, als die Kinder kamen. Dann haben sie halt das gemacht.

Die taz scheint mit ihrer Reportage über die alleinerziehenden Mütter im Prenzlauer Berg eine lebendige Debatte losgetreten zu haben und schlachtet das Thema jetzt ein bisschen aus, in dem sie jede Woche einen thematisch ähnlichen Artikel veröffentlicht. Ganz interessant und witzig geschrieben ein Kommentar zu den nur für ihre Kinder lebenden Eltern und ihre verzogenen Elitekinder. Und nach Bionade-Bohème gibt es jetzt also ein neues Wort für Prenzlauer Berg-BewohnerInnen: Macchiato-Mütter.

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