Bücherfragebogen (III)

Veröffentlicht: 14. November 2010 in Bücher

21. Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Während der Schulzeit war eigentlich keins so richtig blöd, aber da eine Hochschule ja irgendwo auch eine Art Schule ist (und meine hieß damals ja sogar noch Gesamthochschule, was eh die meisten mit Gesamtschule verwechselt haben): Thomas Mann: „Die Buddenbrooks“. Selten so was langweiliges gelesen: allein das erste Kapitel, in dem über 50 Seiten die Weihnachtsfeier einer Familie in allen Einzelheiten geschildert wird, einschließlich des kompletten Textes der gesungenen Weihnachtslieder, verleidet einem schon jegliche Lust, weiter zu lesen. Muss auch gestehen, dass ich’s, obwohl ich eine Prüfung dazu schreiben musste, nicht ganz bis zum Ende geschafft hab.

22. Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat

Knapper Sieger ist hier „Schattenlichter“ (s. Teil I) mit 888 Seiten vor „Kavalier & Klay“ und zwei Romanen von Günter Grass („Ein weites Feld“ und „Die Blechtrommel“). Kurioserweise habe ich, als ich „Schattenlichter“ neulich nochmal gekauft habe, um es einem Freund zu schenken, festgestellt, dass es in der neuen Auflage noch dicker ist, obwohl es exakt genauso viele Seiten hat wie die alte Auflage. Denkt mal drüber nach, wie das möglich ist!

23. Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat

Cees Nooteboom: „Mokusei! een liefdesverhaal“ in der niederländischen Taschenbuchversion (61 Seiten + eine Seite japanische wordenlist). War das erste Buch, an das ich mich in Niederländisch ran getraut habe, damals während meines Auslandssemesters. Später habe ich dann noch ein paar dickere gelesen, zuletzt in einem Anfall von Größenwahn Harry Mulischs „Die Entdeckung des Himmels“.

24. Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es liest/gelesen hast

Schwierig, bei Filmen oder TV-Serien würd mir da eher was einfallen. Wenn ich ein wenig mogele, würd ich sagen: Jürgen Trimborn: „Rudi Carell“. Diese Biografie habe ich aber gar nicht zuende, sondern nur angelesen. Und das auch nur deshalb, weil ich’s kostenlos bei einer Praktikumsstelle mitnehmen konnte.

25. Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt

„Die Netzflickerin“ (s. Teil I) oder wie der trefferende Originaltitel lautet: „De nakomer“ (Der Nachkömmling). Hauptsächlich wegen eines Satzes, den ich grad aber nicht wiederfinde, der Selbsterkenntnis des gealterten Apothekers Roemer Simon Minderhout, dass er nicht so jovial und zugänglich ist wie sein Vater es war, sondern eher verschlossen.

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