Der Stürmer von Springer

Veröffentlicht: 8. Mai 2011 in Politik, Print, TV
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Schön, dass man beim Springer Verlag die rechten Hunde schon am Namen erkennen kann. So lange man da Redakteure mit solchen Meinungen beschäftigt, wie sie Michael Stürmer von der „Welt“ heute im „Presseclub“ zur Liquidierung Osamas losgelassen hat, fragt man sich allerdings schon, ob der Verfassungsschutz statt der Linkspartei nicht lieber die „Welt“-Redaktion beobachten sollte. Wie man denn überhaupt darüber diskutieren könne, ob es gut sei, dass die Amis Osama abgeknallt haben. Das sei ein typisch deutsches Verhalten. Zitat: „Impotenz bringt eben auch erhöhte Sensibilität mit sich.“ Ich denke mal, das war auf die internationale Macht Deutschlands bezogen, nicht auf Herrn Stürmer selbst.

Wenn das übrigens so weiter geht, dass die „Tagesschau“ es für eine der wichtigsten Nachrichten des Tages hält, dass ein Kirchenoberhaupt eine Messe abgehalten hat, denke ich weiterhin darüber nach, ein „Tagesschau“-Watchblog zu starten. Das hat ungefähr so viel Informationswert wie die Nachricht, dass viele deutsche Bäcker heute Nacht Brötchen gebacken haben.

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