Jahresbestenlisten 2011

Veröffentlicht: 23. Dezember 2011 in Film, TV
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Bevor ich zu lange drüber nachdenke:

Film-Top 5:

1. Black Swan – bin schon lange nicht mehr so aufgewühlt aus dem Kino gekommen, hier stimmte einfach alles: Inszenierung, Schauspieler, Musik, Bilder, Emotionen, Wahnsinnn und Horror

2. Blue Valentine – der zweit berührendste Film des Jahres war diese glaubwürdige und einfühlsame Liebesgeschichte über Kennenlernen und Auseinanderleben eines Paares

3. Winter’s Bone – ein Film über den amerikanischen Traum und Alptraum und Hoffnung in einer hoffnungslosen Welt

4. Melancholia – Lars von Trier schafft es immer wieder, mich in seine abstrusen Gefühlswelten mitzunehmen und selbst dann an- und aufzuregen, wenn er mich nicht hundertprozentig überzeugt.

5. True Grit – ein netter Western mit typischem Coen-Brothers-Humor und einem von Jeff Bridges herrlich überzeichneten Antihelden

Bester Filmregisseur: Spätestens nach Black Swan ist klar: Aronovsky is God

Bester Drehbuchautor: Alles, was ich in diesem Jahr von Günter Schütter gesehen habe, war sehr gut bis brilliant (die beiden Polizeirufe Cassandras Warnung und Der scharlachrote Engel und der Tatort Frau Bu lacht, die beiden letzteren schon älter und alle drei von Dominik Graf verfilmt)

Bester Filmschauspieler: Jeff Bridges war schon immer sehr gut, aber im Alter wird er immer besser.

Beste Filmschauspielerin: zum zweiten Mal in Folge Michelle Williams (für Blue Valentine), die sich den ersten Platz diesmal aber mit Natalie Portman (für Black Swan) und Newcomerin Jennifer Lawrence (für Winter’s Bone) teilen muss

Beste aktuelle Serien: Homeland als mit Abstand bester Neustart des Jahres (würdiger Nachfolger von Rubicon, und wer hätte gedacht, dass die 24-Produzenten eine subtile und US-kritische Serie über Terrorismus und Sicherheit machen können?) sowie Mad Men (da ich die 2.-4. Staffel erst dieses Jahr gesehen habe)

Beste ältere Serie, die ich erst dieses Jahr entdeckt habe: die ersten beiden Staffeln von Skins; völlig unerwartet, aber vor allem die zweite Staffel dieser britischen Teenager-Serie ist mit das beste, was ich von der Serienproduktion der letzten fünf Jahre gesehen habe (forget HBO😉 )

Bester Serienschauspieler: Idris Elba als sein Temperament meist nicht im Griff habender Detective Luther und Ted Danson für seine unglaublich komische Rolle als alternder Ex-Herausgeber – egomanisch, aber gegenüber seinen Freunden selbstlos, und „sexually out of control“ – in Bored to Death

Beste Serienschauspielerin: Claire Danes als durchgeknallte und einsame CIA-Agentin in Homeland

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