Jahresbestenliste 2016

Veröffentlicht: 31. Dezember 2016 in Film
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Meine Kino-Top-5:

5. Tschick

Als einer der anscheinend wenigen Deutschen, die den Roman nicht gelesen haben, konnte ich an der Verfilmung überhaupt nichts Negatives finden. Ein ebenso vergnüglicher wie an manchen Stellen berührender Road Trip mit drei tollen Hauptdarstellern – und ich konnte mich so gut in den erzählenden Teenager hineinversetzen. Damit bleibt die Serie ungebrochen, dass Fatih Akin in meinen Augen noch keinen schlechten Film gemacht hat.

4. Wild

Eine Frau bricht aus ihrem tristen Alltag aus und lässt das, was wir Zivilisation nennen, Schritt für Schritt hinter sich. Ein mutiger, ein origineller, ein erfrischender Film von Nicolette Krebitz, der zeigt, wie deutsches Kino auch sein kann, wenn es sich mal an etwas Anderes herantraut als an Literatur- und Historienfilme oder Berliner Nabelschaubetrachtungen.

3. Sing Street

John Carney hat es einfach drauf, perfekte Musikfilme zu inszenieren. Diesmal hat er sich noch einmal selbst übertroffen, denn dieser Film über eine nicht gerade leichte Jugend im Dublin der 80er Jahre vereint Humor, Romantik, großartige Songs und Sozialkritik zu einer Mischung, bei der man ständig aufspringen und mittanzen möchte.

2. 24 Wochen

Noch ein deutscher Film,von Anne Zorah Berrached einfühlsam und ungemein berührend inszeniert. Als junge Mutter, die sich entscheiden muss, ob sie ihr behindertes und mit einem schweren Herzfehler geschlagenes Baby spätabtreiben oder doch zur Welt bringen will, feiert Julia Jentsch ein eindrucksvolles Comeback. Am Ende konnte ich mir die Tränen kaum verkneifen.

1.Room

Mutterliebe ist stärker als die grausamsten Lebensumstände und manchmal kann ein Raum die ganze Welt sein. Bei dieser Geschichte hätte der Film ganz leicht in Exploitation abrutschen können, tut dies dank der behutsamen Regie von Lenny Abrahamson aber nie. Brie Larson wurde für die Hauptrolle völlig zu Recht mit dem Oscar ausgezeichnet und ist auch meine Filmschauspielerin des Jahres.

Beste Regie: Nicolette Krebitz für „Wild“

Bestes Drehbuch: Emma Donoghue für „Room“

 

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