Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Ein altes Zirkuspferd

Veröffentlicht: 19. Mai 2010 in TV, Uncategorized

„Der beste Puppenspieler der Welt“ aus der WDR-Show „Zimmer frei“ mit einer unfassbar komischen Figur.

Was wäre die Süddeutsche ohne ihre „Internet = Untergang des Abendlandes“-Autoren? Diesen Samstag durfte ausnahmsweise mal nicht Bernd Graff selbigen herbei reden, sondern sein Kollege Hilmar Klute. Seltsamerweise ist sein ganzseitiger Artikel über die Laienrezensionskultur bei Amazon & Co. mal wieder nicht im Online-Portal der SZ zu finden, wahrscheinlich weil der Redaktion selbst bewusst ist, wie lächerlich sein Inhalt da wirken würde. Gedruckt ist er natürlich auch nicht weniger lächerlich, aber wahrscheinlich denken die, der normale Zeitungsleser ist eh ein Ewiggestriger, weshalb man ihm so eine Meinung ruhig zumuten kann.

Klute findet jedenfalls, die Laienkultur des Internets, wo jeder seine Meinung über Bücher, Musik, Restauraunts und alles mögliche andere verbreiten kann, sei der Niedergang der fundierten Rezension, wie wir sie aus Zeitungen und anderen alten Medien kennen. Jeder, der nur ein Buch in seinem Leben gelesen habe, könne nun Werke der Weltliteratur öffentlich abkanzeln. Was für eine Arroganz, davon auszugehen, dass ein beträchtlicher Teil der Kritiker bei Amazon & Co. nur ein Buch gelesen hätte! Natürlich kann ein Laienkritiker laut Klute gar nicht über den Hintergrund verfügen, ein Buch jenseits subjektiver Geschmackskriterien zu beurteilen. Nein, das kann selbstverständlich nur, wer sich bis auf den Posten eines Feuilleton-Redakteurs hoch geschlafen  gearbeitet hat. Natürlich sind die Rezensionen professioneller Kritiker auch immer völlig frei von Häme und persönlichen Abneigungen, das sieht man ja schon an den jahrzehntealten Fehden zwischen Reich-Ranicki und Martin Walser oder Günter Grass.

Dabei ist das eigentliche Problem doch ein ganz anderes: Dass da, wo man es erwarten würde, in den Feuilletons und auf den Kulturseiten der meisten Tageszeitungen z.B., schon lange gar keine fundierte Auseinandersetzung mit künstlerischen Werken mehr stattfindet. Sondern meistens nur noch Gebrauchskritik mit Servicecharakter. Eine Einordnung in den filmhistorischen, -wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhang, wie ihn früher etwa Kritiker wie Hans C. Blumenberg in der „Zeit“ bei fast jeder Filmkritik vorgenommen haben, findet doch fast nirgendwo mehr statt. Man kann ja froh sein, wenn man in der Regionalzeitung überhaupt noch etwas zu Kameraarbeit und Schnitt gesagt bekommt, und nicht nur zu Schauspielern und Drehbuch. Und in den meisten so genannten Literatursendungen im TV, von Elke Heidenreich bis Christine Westermann – die allerdings auch in dem Artikel als Negativbeispiel genannt wird -, wird heutzutage gar nicht mehr kritisiert, sondern nur noch empfohlen.

Das Wesen des Internets, vor allem des Web 2.0, hat Klute natürlich mal wieder überhaupt nicht verstanden. Ja, natürlich geht es dabei um private Meinungsäußerungen, um was denn sonst? Um literaturwissenschaftliche Abhandlungen etwa? Für die würden die meisten Autoren, die sich dazu berufen fühlen, wahrscheinlich lieber bezahlt werden, um diese zu schreiben. Aber die SZ bezahlt dann doch lieber einen Autor, der den Unterschied zwischen professionellem Feuilleton und Web 2.0 nicht versteht, dafür, seine unreflektierte private Meinung (!) auf einer ganzen Seite auszubreiten.

„Wir sollten uns mehr am Niederländischen orientieren, ja, wir müssten das Niederländische nach schönen Wörtern abgrasen, um unsere Sprache zu bereichern.“

… findet Axel Hacke in seiner aktuellen SZ-Magazin-Kolumne. Anlass ist ein schöner Übersetzungsfehler von Fußballtrainer van Gaal, der feestbeest mit Feierbiest übersetzt hat. Einen ähnlichen, noch etwas schöneren Fehler eines anderen niederländischen Fußballtrainers in Deutschland (weiß nicht mehr, wie der hieß) gab es mal vor einigen Jahren: Der meinte, er hätte bei einem bestimmten Spielmoment Hühnerfell bekommen. Er hatte kippenvel einfach wörtlich übersetzt, ohne zu wissen, dass das deutsche Wort dafür Gänsehaut heißt.

Jaja, glaubt mir ja nie jemand, dass das Niederländische einen ganz eigenen, altertümlichen Charme hat. Bei uns längst ausgestorbene oder zumindest antiquierte Wörter wie eiland sind dort noch höchst lebendig, pittoresk heißt schilderachtig, und ein Zug, der an jeder Station hält, folgerichtig stoptrein. Außerdem kann man in keiner Sprache so schön fluchen, godvergeten!

Auch der Rest des SZ-Magazins ist diesmal sehr lesenswert, da sich einige Autoren grundsätzlich und anregend mit dem Zustand der katholischen Kirche und dem aktuellen Papst auseinander gesetzt haben. Und dabei finden sich ziemlich deutliche Gedanken.

Hochjubeln, auspressen, ausschlachten

Veröffentlicht: 13. Mai 2010 in Print, Uncategorized
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Liebe Hallo, BILD, du Drecksblatt! Könntest du bitte mal mit deiner miesen Berichterstattung über Lena Meyer-Dingenskirchen aufhören? Erst der große „Tittenskandal“, nun „Ihr Vater taucht nach 17 Jahren aus dem Nichts auf“. Was wollt ihr bis Ende Mai noch bringen? „Lenas Mutter gesteht: Es war eine unbefleckte Empfängnis“? Oder „Darth Vader: ‚Ich bin Lenas Vater'“? Könnt ihr euch nicht wieder der Anstachelung des „gesunden Volkszorns“ widmen? Vielleicht noch ein bisschen eure Leser gegen die Griechen aufhetzen oder die gescheiterten Steuersenkungspläne der Radikalliberalen von der FDP betrauern? Danke.

Man müsste mal wieder anfangen, Feuerzeuge an BILD-Ausgaben zu halten.

Der Papst und die „Tagesschau“ haben immer Recht

Veröffentlicht: 13. Mai 2010 in TV, Uncategorized
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Liebe „Tagesschau“, ist das wirklich die Top-Meldung des Tages, wenn einige Tausend Anhänger verschiedener miteinander verwandter kultischer Vereinigungen, die ein Wesen verehren, dass noch nie jemand nachweislich gesehen hat, in München zusammen kommen, um sentimentale Lieder zu singen? Hallo, die Finanzkrise tobt, der Euro geht den Bach runter, in Afghanistan stehen deutsche Soldaten im Krieg, im größten Bundesland schlagen sich die Parteien die Köppe ein, und irgendwo in Afrika gibt’s sicher auch noch fast vergessene Bürgerkriege, über die man, wenn die Nachrichtenlage am Feiertag mal etwas ruhiger sein sollte, ja auch mal wieder berichten könnte.

Mein Vertrauen in die „Tagesschau“ ist inzwischen eh so dahin, dass ich gestern echt kurz gezuckt habe, als die vermeldete, der Papst sei in Fatima eingetroffen, wo 1917 einigen Hirtenkindern die Jungfrau Maria „erschienen sein soll.“ Ich hatte fast damit gerechnet, dass der Sprecher sagt: „… erschienen ist.“ Bei der Überschrift „Benedikt XVI. in Fatima“ dachte ich übrigens kurz: „Wieso, der darf doch gar keinen Sex haben?“.

NRW: Die Polit-Farce geht weiter

Veröffentlicht: 11. Mai 2010 in Politik, Uncategorized
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Ursprünglich wollte ich gestern noch schreiben, dass die FDP sich endgültig von ihrem Image als Umfaller-Partei gelöst hat, und die Grünen inzwischen auch in dieser Hinsicht ihre (un-)würdigen Nachfolger geworden sind. Zum Glück konnte ich den Gedanken nicht mehr an sinnvoller Stelle in meinem Artikel unterbringen. Denn heute zeigt sich, dass die „Liberalen“ natürlich doch noch jederzeit bereit sind, Parteitagsbeschlüsse und Wahlversprechen über den Haufen zu werfen, wenn die Aussicht besteht, sich doch noch ein kleines Zipfelchen der Macht zu retten.

Mit welchem Recht erdreistet sich diese Splitter- und Klientelpartei eigentlich, Parteien, die zwei bis sechs Mal so gut abgeschnitten haben, zu erpressen, mit wem sie sprechen dürfen und mit wem nicht? Die SPD steigt dann natürlich prompt auf die Offerten ein, da sind Hopfen und Malz endgültig verloren. Und am Ende bekommen wir dann eine Koalition, die niemand auf dem Schirm hatte und die kaum ein Wähler gewollt hat. Und der Retro-Mops FDP (eine wunderbare Wortschöpfung von Heribert Prantl) ist wieder obenauf.

Auf die Frage der taz „Reicht die Kraft für Rot-rot-grün?“ (Willkommen in der Wortspielhölle, liebe taz!) muss man wohl antworten: die Kraft würde vielleicht reichen, aber der politische Wille, wirklich etwas in diesem Land zu verändern, scheint bei der SPD einfach nicht vorhanden zu sein.

Diesmal habe ich mich nach den ersten Prognosen wirklich gefreut. Nicht nur, weil die Linken in den Landtag von NRW gekommen sind, sondern auch für Hannelore Kraft und die Grünen, die mir dann doch wesentlich sympathischer sind als der Vergangenheitsminister mit dem Sprachfehler und der Herr Professor von der FDP. Die Freude hielt ungefähr eine Stunde an. Dann hörte ich, wie Frau Kraft weiterhin vermied, das Wort Linke auch nur in den Mund zu nehmen, und wie allenthalben schon von der großen Koalition gesprochen wurde. Eigentlich hatte ich gehofft, dass das Wahlergebnis genau so ausfällt, wie es jetzt ausgefallen ist. Aber seit einigen Jahren ist das ja keine Garantie mehr dafür, dass dann auch tatsächlich die Wunschkoalition kommt, selbst wenn sie eine Mehrheit hat.

Ich wusste dann im späteren Verlauf des Abends auch nicht mehr, was ich nun eigentlich noch hoffen sollte: dass Rot-Grün doch eine knappe Mehrheit bekommt, damit die CDU wenigstens von der Regierung fern gehalten wird, dass die CDU doch mehr Stimmen als die SPD bekommt, damit der Druck auf Kraft größer wird, doch den Linken den Vorzug zu geben oder, oder, oder…

Dabei wäre alles so einfach: Die Wahlprogramme von SPD, Linken und Grünen stimmen zu gefühlten 70 Prozent überein. Aber statt dass sie versucht, mit beiden eine Regierung zu schmieden, spielt die SPD lieber den Steigbügelhalter für die abgewählte CDU, auf die sie vorher fünf Jahre lang eingedroschen hat, mit der sich wesentlich weniger der eigenen Ziele durchsetzen lassen, und als dessen Partner die SPD noch dazu viel weniger Einfluss hätte als als stärkste Kraft (Achtung, Wortspielalarm!) in einem rot-rot-grünen Bündnis. Und alles nur aus einem Trotzreflex heraus, weil die Linken ja die bösen Schmuddelkinder sind. Mit zielorientierter Politik hat das nichts zu tun, eher mit Kindergarten.

Leider scheint die Linke mit ihrem Wahlplakat doch Recht gehabt zu haben: „Wer SPD oder Grüne wählt, wird sich hinterher schwarz ärgern.“ Ob im Saarland, in Thüringen oder nun in NRW: Egal, welche Partei die Wahl gewinnt, hinterher ist immer die CDU an der Regierung beteiligt. Die SPD beweist so einmal mehr ihre Unfähigkeit und Unwilligkeit zu einem wirklichen Politikwechsel. Die Grünen sind auch nicht besser, umwirbt deren Spitzenkandidatin Löhrmann doch schon am Tag nach der Wahl den Intimfeind FDP.  Eine Partei, die inzwischen so weltfremd und ewiggestrig ist, dass ihr zentrales Wahlversprechen Steuersenkungen selbst von der Mehrheit der eigenen Anhänger abgelehnt wird. (Einen treffenden Kommentar zur FDP und Schwarz-Gelb hat Heribert Prantl heute in der Süddeutschen.)

Aber machen wir uns nichts vor: Eine große Koalition bedeutet letztlich auch nichts anderes als fünf Jahre Stillstand, das haben wir im Bund gerade zur Genüge erlebt. So lange die SPD nicht endlich aus ihren Fehlern lernt, ist Stillstand aber vermutlich noch das Beste, was wir von unseren Regierungen erwarten können.

Die Erstausgabe: "Trip" Deutschland

Seit eineinhalb Wochen  liegt sie am Kiosk: die erste deutsche Ausgabe von „Trip“. Das Mutterblatt wurde 1986 von zwei Surfern in Brasilien gegründet und soll dort sehr erfolgreich sein. Der ehemalige „Hörzu“-Chefredakteur Thomas Grams hat das Magazin in einem eigens neu gegründeten Verlag für Deutschland adaptiert. Und ich muss sagen: Ich war beim ersten Durchblättern positiv überrascht – und bin es nach dem Lesen immer noch.

Männermagazine in Duetschland – das war biesher fast immer ein Trauerspiel. Zuletzt wurden „Matador“ und „Maxim“ eingestellt, kaum einer wird ihnen eine Träne nachgeweint haben. Und das Urgestein der Männermagazine, der „Playboy“, hat zwar immer wieder gute gesellschaftspolitische Reportagen und Starinterviews, aber auch viel überflüssigen Auto-, Technik- und ähnlichen Schnickschnack. Außerdem: Kann man sich als emanzipierter Mann ernsthaft von einer Zeitschrift angesprochen fühlen, die „Playboy“ heißt?

„Trip“ macht nun in seiner ersten Ausgabe fast alles richtig, was z.B. „Matador“ falsch gemacht hat: Statt seelenloser Beliebigkeit gibt es Themen, bei denen man merkt, dass sie den Autoren eine Herzensangelegenheit sind. Statt aufdringlicher und plumper Nacktfotos gibt es sparsame Fotostrecken mit ganz sanfter Erotik. Wegen der nackten Tatsachen wird sich wohl niemand das Heft kaufen – dazu sind sie einfach nicht nackt genug. Wegen der Reportagen schon eher. Denn „Trip“ traut sich, lange Texte zu drucken; da zieht sich ein Artikel über den LSD-Erfinder oder einen deutschen Top-Fotografen auch schon mal über acht oder zehn Seiten. Und: die meisten der längeren Stücke sind nicht 08/15, sondern teilweise 1a New Journalism, in der Ich-Form, mit persönlichen Ansichten und oft persönlicher Betroffenheit, schrieben doch gleich mehrere Autoren über Menschen, die sie seit längerem persönlich kennen oder mit denen sie gar seit Kindertagen befreundet sind.

Die Themenmischung ist etwas strange: Surfen, Drogen, St. Pauli und die Folgen der Schreckensherrschaft der Roten Khmer in Kambodscha. Aber das Erstaunliche ist: Es funktioniert. Selbst etwas banalen Themen wie den unterschiedlichen Vorstellungen von Mann und Frau bei der Hochzeitsplanung gewinnt der Autor noch einen recht witzigen Text ab (Einen Extrapunkt vergebe ich alleine für die Formulierung: „Die Tische im Golfclub sind mit Rispen- und Ranunkel-Gestecken geschmückt…“). Überflüssig sind lediglich die aber wahrscheinlich unvermeidliche Modestrecke sowie einige kürzere Elemente wie Umfragen u.ä., die man auch aus fast allen anderen Lifestyle-Zeitschriften kennt. Auch der Magazinteil vorne im Heft hätte ruhig etwa schmaler ausfallen können.

Auch der Online-Auftritt von „Trip“ überzeugt auf den ersten Blick: Komplette Artikel aus dem Heft gibt es dort zwar nicht zu lesen, immerhin aber längere Auszüge – und zusätzliche Artikel, webexclusiv, zzt. etwa einen Selbstversuch in Chatroulette. Insgesamt ist „Trip“ sicher nichts Weltbewegendes, nichts, was man nun jeden Monat kaufen und lesen müsste. Aber eine angenehm unaufgeregte, gut gelayoutete Zeitschrift mit interessanten, überwiegend gut bis sehr gut geschriebenen Texten und ansprechenden Fotos. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt, und musste vorher nicht einmal mein Gehirn abschalten – was wesentlich mehr ist, als man über die meisten deutschen Männer- und/oder Lifestyle-Magazine sagen kann.

100.000 Exemplare hat Grams von der Erstausgabe drucken lassen. Dem Bauer-Verlag war das vor zwei Jahren als verkaufte Auflage zu wenig, um seinen „Matador“ fortzuführen. Hoffen wir, dass Grams mehr Geduld hat bzw. dass die Absatzzaheln seinen Erwartungen entsprechen. Es wäre ein schönes Zeichen, dass man mit niveauvoller Unterhaltung immer noch nicht nur gute Print-Titel machen, sondern damit auch erfolgreich sein kann.

„Denn wenn es einen Weg gibt für sie [die Verlage] zu überleben, jetzt, da ihre Veröffentlichungsmonopole der Vergangenheit angehören, dann liegt er darin, Lesern etwas zu bieten, was diese woanders nicht bekommen können, oder zumindest nicht so gut. Döpfner nennt es Führung, andere nennen es schlicht Mehrwert. Und damit meine ich keine Klickstrecken aus Tittenbildern. Sondern fesselnde Reportagen, Analysen, die die Augen öffnen, Recherchen, die zutage fördern, was mancher gerne verbergen würde.
Wie sie das schaffen wollen mit Mitarbeitern, denen sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Verachtung zeigen, ist mir zumindest nicht ganz klar.
Vor allem aber sollten sich die Verlage nicht zu sehr in Sicherheit wiegen.“

Matthias Spielkamp mit einem sehr treffenden Vortrag über die Ausbeutung freier Journalisten durch die deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlage (und teilweise Rundfunksender). Der neue Rahmenvertrag der „Zeit“ wäre übrigens wirklich lustig, wenn er nicht so traurig wäre: Mit ihrer Unterschrift treten freie Mitarbeiter auch noch gleich die Rechte an ihren Artikeln ab, die sie in der Vergangenheit (!) für die Wochenzeitung geschrieben haben.

(via)

Die Logik der Bahn

Veröffentlicht: 6. Mai 2010 in Online, Uncategorized
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„Sie schreiben tatsächlich die Verspätung in den Fahrplan und dadurch ist die Verspätung dann keine Verspätung mehr?“- „Naja – ein planmäßiger Aufenthalt ist ja planmäßig und kann keine Verspätung sein. Ist doch logisch.“

An dieser Stelle möchte ich mal auf das teilweise sehr lustige Blog von Nadine Bös hinweisen, die jeden Tag mit dem ICE von Köln zur FAZ in Frankfurt pendelt und dabei selbstverständlich desöfteren skurrile Situationen erlebt.